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Bericht zur 7. Antispeziesistischen Norddemo am 14. Juli 2007 in Lübeck ("Tierpark Lübeck schließen")
Wir reisten bereits am Freitag an, um gemeinsam mit den Leuten aus Lübeck und der näheren Umgebung, die am Samstag stattfindende Demo bekannt zu machen. Bei einer sog. "Reclaim- The-Streets-Party" verteilten wir diverse Flyer, insbesondere zum Thema Zoo, machten vor allem durch Musik und Redebeiträge auf uns aufmerksam. Auch an diesem Abend kam unser Nerzkäfig sowie die grüne Antispe-Fahne als Blickfang zum Einsatz.
Am Samstag stießen wir auf dem Weg zum Lübecker Marktplatz in der Fußgängerzone auf einen Infostand der "Menschen für Tierrechte e. V." Diese planten am selben Tag eine Demo zum Thema Tierversuche durch die Innenstadt. Leider wusste keiner von der jeweiligen anderen Demo. Ein Informationsaustausch wäre daher von Vorteil gewesen.
Ab 12 Uhr sammelten sich bereits die ersten TeilnehmerInnen auf dem Markt. Infostände der "Tierrechtsaktion Nord" und der "Tierbefreier" wurden aufgebaut. Nach und nach trafen immer mehr Leute ein, so auch u. a. die Antispe-Leute aus Leipzig und Berlin. Gegen 14 Uhr setzte sich der aus rund 200 Leuten bestehende Demozug in Bewegung. Es ging durch die gesamte Innenstadt von Lübeck, vorbei an einem Zoogeschäft, Fleischereien, McMurder-Filialen, einem Angelladen, wo wir lautstark unsere Meinung kundtaten. Vor den jeweiligen Geschäften wurden Redebeiträge vorgetragen. MC Albino gab live seine Rapkünste zum Thema Tierrechte zum Besten. Es wurden Flyer an interessierte Passanten verteilt, um über die miserablen Zustände im dortigen Tierpark zu informieren.
Auch bei dieser Demo musste die Polizei ihrem schlechten Ruf gerecht werden. Da sie sich von unseren Transparenten scheinbar in irgendeiner Form angegriffen fühlte, versuchte sie uns diese zu entreißen, dabei ging auch ein Fahnenstiel, der den Polizisten zu lang war, zu Bruch. Als die Polizei Pfefferspray einsetzte und sie daraufhin von der Demoleitung nach dem Grund dafür gefragt wurde, gaben die Polizisten an, man hätte sie mit einem Transparent geschlagen (ja und wir haben sie auch mit Wattebällchen beworfen, bis sie alle bluteten....). Jedenfalls reagierten wir bei diesem schweren Fall von Einbildung eher mit Lachen als mit Mitleid für die Gesetzeshüter. Zumal es dank übertriebener Staatsgewalt 1-3 Verletzte zu beklagen gab.
Wieder angekommen am Marktplatz, klang die Demo mit Live-Rap aus. Am späten Abend gab es noch ein Soli-Konzert zweier Hardcore-Bands im dortigen alternativen Jugendzentrum, wo sich auch rege unter den Leuten ausgetauscht wurde.
Alles in allem ein gelungener Tag für die Tierrechtsbewegung.
Andere Berichte (spiegeln nicht unsere Meinungen wider):
>>>Neues Deutschland
>>>Indymedia
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Fotos folgen bald...
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